Alle Krebse haben ein sogenanntes äußeres Skelett bestehend aus Chitin. Kopf, Brust und Hinterleib werden überdeckt von einer harten Körperhülle, dem Panzer. Um wachsen zu können, muss dieser Panzer von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Man spricht vom Häuten oder Schälen.
Butterkrebs
Unmittelbar nach einer Häutung ist der Krebs weich und wehrlos. Jetzt bezeichnet man ihn als Butterkrebs. Der neue Panzer härtet in ca. 8 – 10 Tagen aus. Die Zahl der jährlichen Häutungen hängt vom Alter ab. Den zur Neubildung des Panzers erforderlichen Kalk liefern die Magensteine (Gastrolithen).
Krebse häuten sich im 1. Lebensjahr ca. 8-mal, im 2. Lebensjahr ca. 5-mal und im 3. Lebensjahr ca. 2- bis 3-mal. Nach Erreichen der Geschlechtsreife häutet sich das Weibchen jährlich 1-mal und das Männchen jährlich 2-mal. Deshalb ist das Männchen immer größer.




