Aufgabe der Rückenflosse:
Stabilisierung der Körperhaltung
Manche Fische lassen sich nach Anordnung, Größe und Form der Rückenflosse unterscheiden.
Unsere Süßwasserfische haben eine oder zwei Rückenflossen, unsere Meeresfische eine, zwei oder drei Rückenflossen.
Hilfe bei der Artbestimmung:
Die Rückenflosse beginnt bei der Rotfeder hinter dem Bauchflossenansatz, dagegen beim Rotauge (Plötze) über dem Bauchflossenansatz. Manchmal ist die Rückenflosse sehr weit nach hinten versetzt, so z. B. beim Hecht.
Fische mit 2 Rückenflossen
Bestimmte Fischarten besitzen 2 Rückenflossen.
Beispiele: Barschartige, Quappe (Rutte), Koppe (Groppe)
Diese Rückenflossen sind miteinander verbunden (z. B. bei Kaulbarsch, Schrätzer) oder voneinander getrennt (z. B. bei Zander, Flussbarsch, Quappe (Rutte))
Fische mit 3 Rückenflossen
Einige Meeresfische besitzen 3 Rückenflossen.
Beispiele: Dorsch, Wittling, Schellfisch, Köhler
Fettflosse
Soweit vorhanden, liegt die Fettflosse auf der Rückenlinie zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Die Fettflosse der heimischen Süßwasserfische ist ohne stützende Flossenstrahlen und unpaarig. Die Fettflosse ist eine mit Fett ausgefüllte Hauttasche ohne besondere Funktion.









