Zwischen der Befruchtung und dem Schlupftermin liegt, je nach Fischart, ein Zeitraum von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Entscheidenden Einfluss hat dabei die Wassertemperatur. Die Eientwicklung verläuft bei niedrigen Wassertemperaturen langsamer. Herbst- und Winterlaicher haben daher eine lange Entwicklungsdauer. Man gibt die Eientwicklung in Tagesgraden (Tg) an. Die Dauer der Eientwicklung ist bei den einzelnen Fischarten sehr unterschiedlich. Diese Tagesgradzahl bezieht sich auf eine theoretische Wassertemperatur von 0 °C.
| Beispiele: | |
|---|---|
| Hechte | ca. 120 – 150 Tg |
| Karpfen | ca. 60 – 80 Tg |
| Regenbogenforelle | ca. 390 Tg |
| Bachforelle | ca. 410 Tg |
| Äsche | ca. 200 Tg |
Berechnung der Eientwicklung in Tagen anhand der Tagesgradzahl (Formel):
Zahl der Tagesgrade / Wassertemperatur = Tage bis zum Schlupf
Beispiel Hecht:
Hechte haben eine Tagesgradzahl von ca. 130 Tg. Bei einer Wassertemperatur von 10 °C schlüpft die Brut nach:
130 Tg / 10 °C = 13 Tagen




