Nach dem Laichplatz unterscheidet man:

Kies- oder StrömungslaicherKraut- oder HaftlaicherFreiwasserlaicher
Eiablage (Laichplatz):
Kies oder Sand
Beispiel:
Forellen, Äschen, Huchen, Saiblinge

Strömungslaicher:
Einige Kieslaicher bevorzugen starke Gewässerströmung.
Man bezeichnet sie daher auch als Strömungslaicher.
Beispiel: Barbe, Nase, Strömer

Eiablage (Laichplatz):
Wasserpflanzen (Gelege), Wurzeln, Steine
Beispiel:
Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Flussbarsch, Moderlieschen, Rutte (Quappe)

Haftlaicher:
Da die Eier an Pflanzen oder anderen Gegenständen angehaftet werden, spricht man von Haftlaichern.

Eiablage (Laichplatz):
Freiwasserzone
Beispiel:
Felchen, Renken

Die Eier werden ins freie Wasser der oberen Wasserschichten abgegeben.

Nach dem Laichakt sinken die Eier auf den Gewässergrund oder treiben frei im Wasser.

Besonderheiten:

  • Der Zander klebt seine Eier an feines Wurzelwerk oder Ästchen (Zandernest).
  • Der Flussbarsch hängt seine Eier in Form von langen, netzartigen Gallertschnüren an Unterwasserpflanzen.
    © A. Hartl

    Flussbarschlaich

    © A. Hartl

    Strömungslaicher: Huchen

    © A. Hartl

    Kraut- oder Haftlaicher: Flussbarsch mit Laichschnüren

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