OberflächenfischeFreiwasserfischeBodenfische
Lebensraum:
an der Wasseroberfläche
Lebensraum:
in der Freiwasserzone
Lebensraum:
am Gewässergrund
typische Maulstellung:
oberständig
typische Maulstellung:
endständig
typische Maulstellung:
unterständig
bevorzugte Nahrung:
Anflugnahrung, z. B. auf das Wasser fallende Insekten
bevorzugte Nahrung:
Plankton, z. B. Wasserflöhe, Hüpferlinge
bevorzugte Nahrung:
Bodentiere, z. B. Mückenlarven, Schlammröhrenwürmer, Schnecken
typische Vertreter:
Laube (Ukelei), Ziege, Mairenke, Moderlieschen
typische Vertreter:
Coregonenarten, Maifisch, Finte
typische Vertreter:
Barbe, Störarten, Nase, Rußnase, Gründling, Schmerlen, Zingel, Streber

Die meisten Fische suchen ihre Nahrung tagsüber (tagaktive Fische). Einige Fische beginnen mit der Nahrungssuche überwiegend in der Dunkelheit (nachtaktive Fische, z. B. Wels, Aal).

In der Regel wird die aufgenommene Nahrung nicht zerkaut, sondern im Ganzen geschluckt. Auch die Fangzähne der Raubfische dienen nur zum Festhalten der Beute.

Ausnahme:
Bei den meisten Karpfenartigen Fischen wird die Nahrung zerdrückt. Dies geschieht mit Hilfe der Schlundzähne und der Kauplatte.

© C. Ratschan

Fraßspuren der Nase; mit den hornigen Lippen schabt sie den Aufwuchs von Steinen

© A. Hartl

Barbe (Bodenfisch) Nahrung suchend

© A. Hartl

Kannibalismus: Hecht frisst kleineren Artgenossen

© A. Hartl

Aal frisst Rotauge

© A. Hartl

Jungaale fressen Koppengelege